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Marcell D’Avis von 1&1 – Und es gibt ihn wirklich!

Wie bereits angekündigt hatte ich heute die Gelegenheit, Marcell D’Avis persönlich kennen zu lernen. Ich folgte der kurzfristigen Einladung von 1&1 und setzte mich heute mittag in den Flieger nach Köln. Michael Frenzel, der Leiter der Unternehmenskommunikation, war so freundlich den persönlichen Transfer vom Flughafen ins beschauliche Montabaur im Westerwald zu übernehmen. Die verschiedenen Gebäude des Unternehmens erstrecken sich über ein weites Gebiet in der Stadt, schließlich müssen 4000 Mitarbeiter irgendwo untergebracht werden. Von weitem kann man schon den aus dem Spot bekannten blauen 1&1-Würfel sehen, der auf dem Dach eines von vieren Glasfassaden-Häusern direkt neben der ICE-Station leuchtet.

Unser Treffen fand jedoch wegen chronischer Auslastung der Konferenzräume im hauseigenen Englisch-Klassenzimmer (nebst eigener Englischlehrerin) im Souterrain in einem der entfernteren, kleineren Gebäude statt. Interessanter Weise gab es ausgerechnet in diesem Raum weder Netzempfang noch WLAN, dass bei einem der größten Internet-Provider Deutschlands zur scherzhaften Frage bei den Anwesenden führte, ob damit die Live-Berichterstattung auf Twitter & Co. unterbunden werden sollte. Wir nahmen es mit Humor, da der Termin offenbar so kurzfristig angesetzt wurde, so dass Buchung eines repräsentativeren Raumes selbst bei bestem Willen und Bemühen unmöglich gewesen sei.

Vorurteil Nr. 1: Marcell D’Avis ist ein Schauspieler

Marcell D'Avis von 1&1

Marcell D'Avis von 1&1

Marcell D’Avis begrüßte uns herzlich und machte trotz aller Freundichkeit einen abgespannten Eindruck. Zugleich räumte er mit dem ersten Vorurteil zum TV-Spot auf und bestätigte glaubwürdig, dass er bereits seit 16 Jahren bei 1&1 tätig sei. Die Pressesprecherin Ingrun Senft ist ebenfalls seit 12 Jahren dabei und Herr Frenzel seit 13 Jahren. Es scheint also völlig normal, bei 1&1 langjährig angestellt zu sein. Lediglich Andreas Maurer, der Leiter für PR & Social Media, und Deborah Overstreet, Mitarbeiterin im Social Media Team, sind noch nicht ganz so lange dabei. (Übrigens Marco, den Namen schreibt man wirklich so! :) )

Vorurteil Nr. 2: Marcell D’Avis ist nicht der Leiter für Kundenzufriedenheit

Marcell D’Avis ist entgegen dem Spot jedoch nicht (nur) der Leiter für Kundenzufriedenheit, er ist im Grunde vielmehr. Doch Bereichsleiter für operative Querschnittsfunktionen klingt in den Ohren des Normalverbrauchers wohl eher ungewohnt und schwer verständlich. Seine Aufgaben liegen schwerpunktmäßig in der Prozessoptimierung und Qualitätssicherung, welche er bereits in verschiedenen Stationen wie Logistik, Customer Care und Beschwerdemanagement unter Beweis gestellt hat. Insofern hat er zuletzt unter anderem auch das Qualitätsmanagement gegründet, dass in dem Zusammenspiel von Produktentwicklung, Beschwerdemanagement und Kundendienst die Basis für die Kundenzufriedenheit bildet.

Vorurteil Nr. 3: Der Spot nervt!

Dann erfuhren wir ein paar Hardfacts zur Kampagne. Seit der ersten Austrahlung des Spots am 25.12.2009 treffen ca. 3000-5000 Anfragen täglich über die Mail Adresse davis@1und1.de im entsprechenden Support-Team ein. Dabei ist die komplette Bandbreite vorhanden, von “Mein DSL Anschluß geht nicht!” über “Ihr seid ein Kackladen!” bis hin zu “Ich wollte nur mal ausprobieren, ob das geht.” Der Spot selbst ist bis dato insgesamt 685 Mal im Fernsehen ausgestrahlt worden. Das macht im Schnitt 30 Ausstrahlungen pro Tag in der gesamten deutschen Senderpalette! Das erklärt den hohen Nervfaktor die hohe Sichtbarkeit des Spots. Damit hat 1&1 sicher sogar Carglas und Praktiker übertroffen, doch erreichen sie damit ebenfalls gezielt eine extrem hohe Aufmerksamkeit, auch wenn’s nervt.

Vorurteil Nr. 4: 1&1 macht das alles nur als Alibi

Die Gründung des 1&1-Blogs wurde tatsächlich erst im November geschaffen. Der Twitter Account @1und1 besteht seit dem 24.02.2009. Verschiedene Profile in sozialen Netzwerken wie StudiVZ, WKW o.ä. der agierenden Personen sind z.T. erst neu entstanden. Dadurch entstand die Auffassung, dass das alles nur Mittel zum Zweck sei und 1&1 der nächste große #fail im Social Web werden würde. Schließlich sei das nicht ernst zunehmen, wenn jemand sein Profil scheinbar erst speziell dafür ins Leben ruft. Dies war als Social Media Berater auch einer meiner Haupt-Kritikpunkte und wurde im Netz stark diskutiert.

Doch in dem Gespräch stellte sich ein anderes Bild heraus. Die Person Marcell D’Avis ist weniger die Werbefigur, sondern der Verantwortliche für die internen Prozesse. Insofern war eine deutliche Vereinbarung, dass er nur dort kommuniziert, wo er das realistisch als Person und Mensch auch tatsächlich tun kann. Wenn er nun den ganzen Tag auf Facebook, Twitter & Co. sich den Kundenfragen stellt, würde niemand mehr seinen eigentlichen Job machen. Somit steht er z.B. im absoluten Gegensatz von Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer. Und jemand anderes sollte in seinem Namen auch nicht schreiben, das wäre nicht authentisch.

So gesehen folgt 1&1 eigentlich genau dem richtigen Weg ins Social Web. Dennoch erwarten die Kunden durch die starke Personifizierung von Herrn D’Avis und 1&1, dass auch er der einzige ist, der die E-Mails beantwortet bzw. ans Telefon geht. Ich persönlich halte es für zumutbar, zu verstehen, dass es auch noch mehr Mitarbeiter bei 1&1 gibt und finde die die Weiterleitung der E-Mails an davis@1und1.de zu einem entsprechenden Support-Team völlig in Ordnung. Jedoch verleitet der Spot genau zu dieser Annahme und dies ist in der Tat kritisch zu bewerten. Ob der neue Spot dies deutlicher macht, bleibt abzuwarten.

Doch sowohl die Kundenzufriedenheit, als auch der Paradigmen-Wechsel in der Kommunikation auf Augenhöhe mit den eigenen Kunden, ist für 1&1 offenbar nicht erst seit dem Spot zu Weihnachten ein Thema. Seit Jahren läuft ein Monitoring über das Meinungsbild von 1&1 im Netz, seit Januar 2009 hat das Unternehmen eine Qualitätsoffensive gestartet und für 2010 ein mehrfaches Millionen-Budget bereit gestellt, um die internen Prozesse, die Produktentwicklung und den Service stärker am Kunden auszurichten. Die aktuellen Aktivitäten zeigen, dass sich Andreas Maurer und sein Team nicht mehr auschließlich um das passive Monitoring kümmern, sondern nun auch antworten und sich aktiv beteiligen, was durchaus auch zum Ausschluß aus solchen Foren führen kann, wie gerade bei CHIP geschehen. Doch 1&1 meint das alles durchaus ernst. Für das gesamte Unternehmen werden Social Media Guidelines entwickelt. Die Entscheidung gegen Ghostwriter und PR-lastige Postings zugunsten echter Menschen ist gezielt getroffen worden, um sich nicht zu verstecken und nicht den gleichen Fehler zu begehen, wie z.B. Vodafone. Der Kritik war man sich bewusst und stellt sich hier nun offen dem Dialog.

Vorurteil Nr. 5: Alles nur gekauft!

Das ist etwas grundsätzliches, was ich seit dem Anfang von Social Media persönlich nicht verstehen kann. Es zieht sich seit der ersten Ausstrahlung durch die gesamte Breite der Kommunikationskanäle. Alles sei nur ein Fake und 1&1 könne das gar nicht Ernst meinen, schließlich haben die einen solch schlechten Ruf, den sie jetzt nur reinwaschen wollen. Es macht den Eindruck, als würde es niemand einem großen Unternehmen zutrauen wollen, sich im Social Web authentisch zu positionieren. Jeder Schritt wird zerrissen und ein Bashing folgt dem anderen, Kritik ist schließlich immer einfacher als Lob und negative Meldungen verbreiten sich schneller im Netz, als positive. Treffen wie das heutige wird zerredet, weil man Wissensklau unterstellt. Schließlich sei 1&1  ja nicht bereit, entsprechend zu entlohnen, wenn man als “Blogger” schon befragt wird.

Mich hat die Einladung neugierig gemacht und war auf den Tag gespannt. Ich war aber auch sehr skeptisch und habe befürchtet, dass mir eine Riesen-Show geboten werden würde, ähnlich Vodafone das letztes Jahr inszeniert hat. Doch der fehlende Konferenzraum, die Unbeholfenheit beim Fototermin, ja, das beinahe planlose Empfangen, machte auf mich einen sehr authentischen und sympathischen Eindruck. Das Gespräch war sehr offen und uns wurden viele Fragen beantwortet. Insofern wurde mir persönlich kein Wissen gestohlen, sondern ich habe welches gewonnen.

Was hatte ich also von dem sogenannten “Blogger-Treffen”? Materiell auf den Punkt gebracht: Eine Curry-Wurst zum Mittagessen. Immateriell: Das Verständnis der Hintergründe, Strategien und Ziele von Marcell D’Avis und 1&1, also etwas was mir persönlich viel mehr bringt, weil ich davon lernen kann, egal, ob ich es gut oder schlecht finde.

Fazit:

Aus meiner bisherigen Sicht und den heutigen Erfahrungen, sehe ich sehr viel Potential in der aktuellen Ausrichtung von 1&1. Man zeigt wortwörtlich Gesicht und holt sich durch diese Offenheit im TV und Netz genau die Stimmen ein, die einem ungefiltert ins Gesicht schreien, um daraus zu lernen. Das Missverhältnis von gebotenem Service und Kundenbedürfnissen ist erkannt worden und befindet sich im Wandel. Doch wer bereits in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern gearbeitet hat, weiß, dass eine Prozessoptimierung nicht von heut auf morgen geht. Und bei 4000 Mitarbeitern und 9 Mio. Kunden geht das sicher nicht schneller.

Ich kann und will mir kein Urteil darüber erlauben, ob 1&1 ein guter oder ein schlechter Anbieter für DSL oder Webhosting ist, ob der Kundenservice freundlich ist oder nicht. Für mich ist der neue Markenauftritt von Interesse und die Personen, die dahinter stehen. Und diese durfte ich heute kennen lernen. Denn bei Social Media geht es um Menschen, sowohl auf der Kunden- als auch auf der Unternehmensseite. Und Marcell D’Avis ist ein Mensch, ob man ihn leiden kann oder nicht, genauso wie Deborah Overstreet, Andreas Maurer und Michal Frenzel. Genau das habe ich heute erfahren. Was hat es mich gekostet? Einen halben Tag meiner Zeit! Warum ich darüber schreibe? Weil es mir gefällt!


Posted in: Allgemein, PR, Social Media Marketing on 15.01.2010 by kaipiranha.

26 Responses to “Marcell D’Avis von 1&1 – Und es gibt ihn wirklich!”

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Gilly, Heynoon, Jürgen Bo., Sascha Hanke, Markus Boehm und anderen erwähnt. Markus Boehm sagte: Nachtrag #1&1: Neues von Marcell D’Avis auf http://bit.ly/8Pb40S und er kommt auch persönlich vorbei. Video hier http://bit.ly/8ckmGS [...]

  2. Gilly sagt:

    Ich finde es recht mutig was 1&1 da macht. Leider wurden das Blog und der Twitter Account in den ersten Tagen in großem Stil von vielen Leuten mit Pöbelattacken von Nutzern überzogen. Kein Wunder, dass sich so wenige trauen im Netz eine Schnittstelle zu fahren.

    1&1 ist aber auf dem richtigen Weg.

  3. kaipiranha sagt:

    Hallo Gilly,
    da stimme ich dir zu und es zieht sich weiter durch. Wenn das so weiter geht, wird sich kaum ein Unternehmen offensiv ins Social Web wagen und den direkten Dialog suchen, sondern lediglich auf Facebook Connect Applikationen und Marketing Aktionen für Follower und Fans setzen. Was wiederum Social Media fast ad absurdum führt.

  4. Lars Fischer sagt:

    Jetzt ist der Typ schon so viele Jahre verantwortlich und das Qualitätsmanagement (aus Sicht des Kunden) ist die grösstmögliche Katastrophe.

    Ich wurde letztes Jahr massiv (als bis dahin langjähriger Kunde) über den Tisch gezogen und die von 1&1 gewählte Vorgehensweise würde ich aus meiner persönlichen Sicht als systematischen Betrug bezeichnen – wobei es mir unwahrscheinlich scheint, dass ich der einzige Betroffene sein soll.

    Zudem hatte ich zuvor schon einige Jahre zu viel Geld bezahlt, weil 1&1 mich mit falscher Werbung (nichts als Lügen) in einen neuen Vertrag gelockt hatte.

    Ich bin jetzt wieder bei der Telekom und werde nie nie nie nie wieder Kunde bei 1&1 werden, selbst wenn ich bei einem anderen Anbieter 20mal mehr bezahlen müsste.

  5. ToxicMelvin sagt:

    War ein wirklich nettes Treffen! :)
    Habe dich direkt mal in meinem Blog Eintrag verlinkt!
    http://bit.ly/7Bp9dh

  6. marconellessen sagt:

    Hi,

    habe mich gerade über die Referrer von deinem Blog gewundert ;D
    VIelen Dank für die Verlinkung und die Bestätigung, dass es Ihn wirklich gibt…
    Ich finde deinen Artikel sehr interessant. Die Rheinzeitung war abenfalls zu besuch, wie man hier nachlesen kann: http://bit.ly/6qP8VQ

    Ich bin echt mal gespannt, wie sich diese Kampagne entwickeln wird. Hoffentlich hält 1und1 echt was sie versprechen.

    VG
    Marco

  7. [...] eingeladen um offen über die Hintergründe zu sprechen. Hier geht es zu den Artikeln von Kai Wels (kaipiranha.de) und Melvin (toxicavenger.de). Auch die Rheinzeitung berichtet von einem Treffen mit Marcell [...]

  8. danielluecking sagt:

    Und nochmal fix meinen Senf :

    Das gemütliche Treffen in Montabaur am gestrigen Nachmittag hinterließ bei mir den selben Eindruck, wie bei Kai.

    Sicherlich – die Anwesenden hatten Ihre Message, die rüber gebracht werden sollte und auch gebracht wurde. Aber das gehört nun mal zum Job dazu und in einer derart unverkrampften Atmosphäre die Fakten zur Kampagne zu kommunizieren war sicherlich auch für die 5 Mitarbeiter von 1&1 eine Abwechslung.

    Interessant waren vor allem die zeitlichen Vorläufe, die die Kampagne hatte und die Etablierung von Social Media am Beispiel 1&1.

    Mein eigener Blog geht in den nächsten Tagen online und wird auch einen Beitrag zur “D'Avis-Kampagne” enthalten. Vorab schon einmal erwähnt: der Tenor meiner Artikel wird deutlich positiver ausfallen, als die eMails und Support-Kontakte, die ich in den vergangenen Jahren mit 1&1 hatte.

    Hoffe, Kai, du hattest eine gut Heimreise.

  9. [...] Marcell D’Avis von 1&1 – Und es gibt ihn wirklich! | Kai Wels | Online-Marketing &am…. [...]

  10. CBS sagt:

    Danke für diesen spannenden Einblick. Generell begrüße ich es auch, dass ein Konzern wie 1&1 solch einen Schritt wagt. Ich betrachte es aber zum Beispiel als Fehler solch eine “Service-Offensive” mit einer groß angelegten TV-Kampagne zu starten. Statt großer Worte hätte man erst mal Taten zeigen sollen. Ich habe mich im letzten Jahr nach mehr als acht Jahren bei 1&1 wegen des unverschämten Kundenservices und der typischen “Hotline-Philosophie” für einen Wechsel entschieden und zahle immer noch monatlich Gebühren, obwohl ich den teuren Webspace ohne Domain nicht einmal mehr nutzen kann. Auch jetzt ist zu erwarten, dass die tatsächlichen Ansprechpartner der Kunden im Callcenter weder ein echtes persönliches Interesse an der Kundenbindung haben und selbst wenn, keinerlei Entscheidungen im diesem Sinne treffen können. Da hilft mir auch das “Bewertungssystem” zur Messung der “Kundenqualität” nicht weiter. Zum Thema “persönliche Emailadresse” denke ich, dass es auch eine “service@”-Adresse getan hätte, wenn letztlich nichts Anderes dahinter steckt. Denn es ist richtig, dass der Kunde nicht erwartet, dass Herr Davis bei der Masse der Anfragen selbst antwortet, warum aber dann in der Werbung so tun?

  11. Dominik sagt:

    Finde die Mail im Spot auch recht seltsam. Ich denke nicht, dass der Normalverbraucher auch weiß, dass die Mail mit Sicherheit nicht vom Davis beantwortet wird.

    Ich finde jedoch die Spots gar nicht so schlecht. Aber meistens gefallen mir die, die alle hassen :)

  12. [...] Marcell D’Avis von 1&1 – Und es gibt ihn wirklich! [...]

  13. Onkel_Peter sagt:

    1&1 ist das allerletzte!!!! Wir haben seit Monaten immer wieder Probleme und Störungen. X-mal hotline angerufen vertröstet worden. Davis mehrfach persönlich angemailt, aber nie ne Antwort erhalten. Von 4 Technikerterminen kam der Techniker 3 mal nicht. Im Jan. hatte ich ganze 7 Tage Internet!!!!

    Meine persönliche Rache: Fristlose Kündigung, Schadensersatzklage, Öffentlichkeitsarbeit!!!

    Ich Rate jedem, der überlegt zu 1&1 zu gehen, das nochmal schwer zu überdenken & jedem, der bei 1&1 ist zu kündigen. 1&1 Sind zu 50% Callcenter, die nix dürfen außer sich entschuldigen und daten aufzunehmen und zu 50% verlogene heuchler.

    Wenn ich die Werbung vom Davis sehe, kommt mir die Galle hoch.

  14. Wenn ich mir den Bericht durchlese hoffe ich doch mal das 1&1 das auch ernst meint. Noch bin ich mit meinem DSL Anschluß beim Mangenta-farbenen Mitbewerber. Was mich bis jetzt scheut zu wechseln ist die Tatsach das ich bei jedem Anbieter ein Bitstrom Kunde wäre. (Ich habe bis jetzt für 2 ISP`s gearbeitet und kenne daher die Problematik bei Störungen und die Terminierung von DTAG Techniker)

  15. cape21 sagt:

    …und wenn du gekündigt hast, sprerren sie dir den anschluss, und lassen sich mittlerweile schon 3 wochen zeit, den anschluss (rufnummer) an magenta zu portieren…
    service existiert bei 1und1 nicht…telefoniere,bzw. maile täglich mit denen, das prob wird aber nicht gelöst…dauert halt und die telekom hätte noch keinen auftrag geschickt…
    der d´avis soll mit der selbstbeweihräucherung aufhören…

  16. Michael sagt:

    Schön, dass Herr Davis sich jetzt um alles kümmert. Damit ist er wahrscheinlich der einzige. Denn auf der ganzen 1und1-Seite inkl. Login findet sich keine E-Mail-Adresse oder Formular, mit dem man an die Technik schreiben kann.

    Für mich ist das so ne Art Greenwashing. Sagen man hat Service, hat ihn aber nicht

  17. makesIT sagt:

    Mit Herrn Davis hat der Support nun ein Gesicht. An der Inkompetenz des Supports ändert das aber leider nichts. Auf meine von 1und1 durch Rufnummern Portierung gekillte Blackberry Option warte ich nunmehr seit 2 Monaten. Problemlösungskompetenz wäre mir daher lieber, als ein im TV präsentes Gesicht.

  18. bobd25 sagt:

    Ich finde die Werbe-Kampagne und den Entschluß sich so zu positionieren mutig und als richtigen Schritt.
    Es bleibt die Frage, warum erst jetzt so eine Kampagne Richtung Qualität und Kundenbewußtsein erfolgt?
    In einem so hart umkämpften Markt sollte das ein stabiles Standbein sein, ohne das man gar nicht antritt.

    Ich selbst bin seit 1990 Kunde bei 1&1 (damals noch BTX mit 1&1 online als Tochter der T-Online) und seitdem sehr zufrieden.
    Aber wenn ich in meinem Bekanntenkreis höre was da mit 1&1 alles schiefläuft, frage ich mich wo der Knackpunkt herkommt?
    Fasst man die Probleme, die ich so höre zusammen, kristallisiert sich die B2B-Plattform mit dem deutschen Telefonriesen heraus.
    Bei einem trivialen DSL-Umzug in der gleichen Stadt scheitert das Ganze daran, dass der Anschluß nicht geschaltet werden kann, weil Magenta einfach nicht kommt…
    Solange derartige Querelen zwischen zwei Konzernen nicht geregelt sind, können sich Servicemitarbeiter der 1&1 kaputt arbeiten, es wird sich nichts ändern, ausser, dass der Frust bei Kunden oder möglichen Neukunden so groß wird, dass sie kündigen oder gar nicht abschließen.
    D.h. aber auch, dass eine derartige Werbekampagne verpufft, im Gegenteil sogar noch den Ärger auf 1&1 verstärkt, weil sich die Leute verarscht fühlen.
    Hier sind die verantwortlichen Geschäftsführer und Vorstände gefragt dies zu regeln, erst dann greifen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen.

  19. Marcel D’Avis beim Karlsruher Bloggertreffen…

    Mit den TV-Spots (am Sonntag kam der dritte) ist das bekannteste Gesicht der 1&1 AG – Marcel D’Avis – seit knapp 2 Monaten überall im Gespräch. Als 1&1 Mitarbeiter konnte ich auf die Frage der tatsächlichen Existenz über das Intranet selber schnell ei…

  20. [...] 1. Treffen berichteten bereits Kaipiranha, Melvin, Marco Nellessen und Michael [...]

  21. Marcell Davis sagt:

    Natürlich gibt’s mir wirklich… wenn das ein paar Blogger schreiben stimmt das.

    Und wenn die selben Blogger schreiben es leben grüne Männchen auf dem Mars, dann stimmt das natürlich auch.

  22. Peter sagt:

    Hallo,
    bis vor kurzem war 1&1 für mich ein Anbieter mit dem ich keine Erfahrungen hatte. Das hat sich geändert und ich wundere mich weshalb dieser Betreiber noch soviele Kunden hat. Eine Info-Anfrage bei der Hotline wurde zum “Vertrag” und ich hatte größte Mühe das es dann für mich auch nur bei der Anfrage geblieben ist. Mann muss sich in seiner Rechte bewusst sein um nicht in die vielfältigen Fallen zu tappen die 1&1 aufgestellt hat. Unseriös was diese Firma sich erlaubt. Beschämend allerdings auch welche Rechtsgrundlage sich für den Verbraucher auftut.
    Kündigung oder Widerspruch geht Rechtssicher für den Verbraucher nur per Post!!!
    Entgegen dem Rat von Freunden wegen schlechten Erfahrungen wollte ich neutral mit anderen Anbietern vergleichen können.
    Fazit: Auch dieser Werbegag mit Marcel ist und bleibt nur ein Gag, nachhaltig ist und bleibt die Erfahrung man kann schlechten Umgang mit Kunden – oder in meinem Fall mit potentiellen Kunden auch mit noch so toller Werbung nicht besser machen.
    Marcell D’Avis ist auch nur der Meister Propper, (oder doch Clementine?) von 1&1
    Grüße
    Peter

  23. Sebastian sagt:

    Hallo,

    als Dienstleister für die 1&1 kann ich bestätigen, dass es Marcell D’avis tatsächlich gibt. Selbstverständlich hat die derzeitige Kampagne auch sein Für und Wider, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass oft negatives Feedback bezüglich der 1&1 erfolgt, ohne den tatsächlichen Ablauf zu schildern. Seitens der 1&1 selbst sind keine rechtswidrig abgeschlossenen Verträge oder ähnliches erwünscht. Oftmals liegt das Verschulden tatsächlich beim Endverbrauch, wobei auch hier meist kundenfreundlich agiert wird. In der Regel heißt es einfach nur: “auf das Kleingedruckte achten, bzw. vernünftig zuhören” und das gilt für jeden Anbieter.

    Viele Grüße

  24. Maike sagt:

    Klar gibt es Marcell D’avis , kenn ihn persönlich!

  25. Fabian D. sagt:

    Wenn so etwas wie Qualitätssicherung bei 1&1 existieren würde, dann würde ich jetzt nicht seit über einer halben Stunde in der Warteschlange hängen ohne dass sich jemand bequemt mal dranzugehen.

  26. D.Platte sagt:

    Habe gerade über 45 Minuten mit 1&1 telefoniert und kann nur sagen, dass eine angebliche Kundenorientierung nur in Form von Abservieren und Arroganz besteht (es gab eine Ausnahme bei den 4 Mitarbeitern).
    Als Bestandskunde fühle ich mich mehr als veräppelt und werde das Kapitel 1&1 so bald wie möglich hinter mir lassen.

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