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05 Nov Alex? Who the F*** is #AlexfromTarget?

Manche haben vielleicht den neuen Viral der letzten Woche bereits mitbekommen. Die meisten wohl eher nicht. Dennoch berichteten verschiedene Medien wie Mashable, Business Insider und CNET  über den Teenager Alex, der in wenigen Stunden zum neuesten Internet-Meme wurde. Wie es scheint, war es ein einziger Tweet mit einem Foto des jungen Kassierers bei der amerikanischen Supermarktkette Target. Seine Ähnlichkeit mit Justin Bieber war es wohl, die ihm soviel Aufmerksamkeit über Nacht brachte, so dass er sogar von Ellen De Genere besucht wurde und sein Twitterprofil in kürzester Zeit von 2000 auf knapp eine halbe Million Follower angestiegen ist.

Zahlreiche Tweets mit dem Hashtag #AlexfromTarget griffen insbesondere Teenager auf und erzeugten immer wieder neue Spinoffs wie #JakefromStatefarm oder #CarterfromWalmart mit meist ebenso jugendlichen Verkäufnern im Einzelhandel. Jetzt hat sich ein US-Startup dazu bekannt, für die Aktion angeblich verantwortlich zu sein, um deren Geschäftsmodell bekannt zu machen. Ist also #AlexfromTarget kein User Generated Meme, sondern nur ein sehr erfolgreicher PR Stunt?

Yesterday, we had fun on Twitter with the hashtag #AlexFromTarget which ended up to be one of the most amazing social media experiments ever. We wanted to see how powerful the fangirl demographic was by taking a unknown good-looking kid and Target employee from Texas to overnight viral internet sensation. Abbie (@auscalum), one of our fangirls from Kensington, UK posted this picture of Alex Lee (@acl163) on Twitter. After spreading the word amongst our fangirl followers to trend #AlexFromTarget, we started adding fuel to the fire by tweeting about it to our bigger YouTube influencers.
Dil-Domine Jacobe Leonares, Founder and CEO at Breakr

Das Bekenntnis wird jedoch angezweifelt, da das Unternehmen Breakr sich zwar als Fandom-Network speziell für weibliche Teenager bezeichnet, aber die Reichweite der noch recht geringen Mitglieder nicht diesen Effekt erzielen könne. Sowohl die Initiatorin des ersten Tweets mit dem viralen Hashtag als auch Alex selbst bestritten die Zusammenarbeit mit Breakr. Eine gesunde Portion von Skepsis ist unabdingbar, wenn es darum geht die extremen Erfolge von Virals zu bewerten. Es wäre nicht das erste Mal, dass hinter erfolgreichen Memes eine PR Agentur steht. Nun kommt aber neuerdings noch eine weitere Facette hinzu, wenn Unternehmen die Erfolge für sich beanspruchen, obwohl sie damit eventuell gar nichts zu tun hatten.

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